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SFDs

Was sind SFDs?

  • Beeindruckende Chancen – begrenzte Verluste
    "SFD" steht für Straight · Forward · Dealing, für eine innovative Assetklasse, die neue Investmentstrategien und Chancen eröffnet. Dieses zukunftsweisende Finanzinstrument kann von jedem Anleger und für jeden Betrag gehandelt werden. Es gibt keine Mindestanlage oder sonstige Handelsbeschränkungen.

    Jeder Cent in der Aktie entspricht einem Cent im SFD.

    Technisch gesehen handelt es sich um Aktienderivate, die ungewöhnlich klar und einfach strukturiert sind und sich in ihrer Entwicklung jederzeit und von jedermann uneingeschränkt nachvollziehen lassen.
    Das maximale Verlustrisiko ist auf den Kurs des jeweiligen SFDs beschränkt. Trotz Hebelwirkung besteht keine Nachschusspflicht in irgendeiner Weise.
  • Uneingeschränkte Flexibilität und Transparenz
    Durch den hohen Hebel (in der Regel das Fünffache des eingesetzten Kapitals) können schon Geschäfte mit kleinem Einsatz lukrativ sein. So werden auch öfters mehrere Investments zur gleichen Zeit attraktiv: Eine Diversifizierung in verschiedene Aktien ist schon mit kleineren Anlagesummen wirtschaftlich möglich.
    Das Produkt ermöglicht selbstverständlich Long- und Short-Strategien.
  • Referenzmarkt ist XETRA
    Der ständige Vergleich mit dem Referenzmarkt "XETRA" gibt dem Anleger die Sicherheit, dass sein Investment im Ergebnis von nichts anderem, als von der Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie beeinflusst wird.

 

Wie arbeiten SFD's?

  • Konsequent, klipp und klar
    Bei den SFDs handelt es sich um Derivate auf Aktien, deren Ausgestaltung und Performance beispielhaft geradlinig sind. So wird profitables Handeln für den privaten Anleger auch bei kleineren Kursschwankungen möglich.
    Hohe Gewinnchancen entstehen durch den automatisch im Produkt implizierten Hebel: in der Regel das Fünffache des eingesetzten Kapitals. Mit Geschäften für EUR 1.000,– lassen sich so zum Beispiel Gewinne erzielen, für die normalerweise EUR 5.000,– investiert werden müssen. Oder anders gesagt:
    Mit EUR 1.000,– können Aktien im Gegenwert von EUR 5.000,– Euro bewegt werden. Ausführliches Rechenbeispiel siehe unten.
  • Jeden Cent, den sich die Aktie bewegt, bewegt sich auch das SFD
    Sobald sich Bid oder Ask der zugrunde liegenden Aktie ändern, werden auch Bid und Ask des SFDs neu notiert. Es gibt keine erweiterten Spreads. Der Preis des SFDs lässt sich einfach berechnen:
                       Preis der Aktie minus Basis ist gleich Preis des SFDs.
    Dies garantiert dem Trader größtmögliche Transparenz und Fairness. So können schon kleinste Bewegungen im Markt profitabel umgesetzt werden.

Rechenbeispiel


Bid
Ask
...
Bid
Ask
DTE Preis
EUR 12,38
EUR 12,39
...
EUR 12,42
EUR12,43
- Basispreis
EUR 10,00
EUR 10,00
...
EUR 10,00
EUR 10,00
= SFD-Preis
EUR 2,38
EUR 2,39
...
EUR 2,42
EUR 2,43

Es gibt keine überraschenden Wertverschiebungen und keine verdeckten Gebühren oder Zuschläge. Bewegt sich der Aktienkurs stark in eine Richtung, wird der Hebel größer, bzw. kleiner. Bei langfristigen Investitionen kann es also ratsam sein, die Position in ein anderes SFD zu drehen. Der maximale Verlust bleibt immer auf das eingesetzte Kapital begrenzt.

  • Ohne Zins kein Hebel
    Da der Käufer eines "Bull SFDs" durch die implizite Hebelwirkung nur einen kleinen Teil des zugrunde liegenden Aktienvolumens finanziert, wird der größere Teil des Kapitals vom Emittenten (Lang & Schwarz) finanziert. Hierfür fällt ein Zinsausgleich an, der durch tägliche Anpassung der Basis nach oben erfolgt. Der Umfang der Anpassung ist jeweils im vorhinein unter "Zins" aus der Watchlist zu entnehmen
  • Dynamisches Stop-Level
    Um mögliche Verluste für den Anleger zu begrenzen, haben SFDs ein "Stop Level". Sollte diese Marke erreicht werden, löst Lang & Schwarz die Hedgepositionen auf und zahlt anschließend die positive Differenz zwischen Basis und Glattstellungspreis an den Anleger aus. Ein Totalverlust ist damit bis auf seltene Gaps ausgeschlossen.
    Bei einer sich an der Börse nicht verändernden Aktie könnte allein der Zinseffekt mit der Zeit dazu führen, dass sich die Basis über das Stop Level bewegt. Um dies zu verhindern, wird das Level monatlich angepasst.

Funktionsweise eines SFD - ein Beispiel:

Ein Anleger wollte zum Beispiel am 08.08.2006 morgens auf einen steigenden Kurs der Volkswagen Aktie setzen. Für das Investment standen EUR 5.000,– zur Verfügung. Die aktuelle XETRA Preisspanne der Volkswagen Aktie war EUR 58,14 zu EUR 58,34. Beim Kauf der Originalaktie hätte er mit EUR 5.000,– insgesamt 85 Aktien zu einem Gesamtpreis von EUR 4.958,90, zuzüglich Bank- und Börsengebühren, erwerben können. Entscheidend vorteilhafter wäre es, wenn der Anleger über den Erwerb von SFDs von der Kursentwicklung der VW-Aktie profitieren würde. In diesem Fall hätte er mit seinen EUR 5.000,– Kapitaleinsatz, bei einer Basis des Volkswagen SFD von EUR 46,40, insgesamt 417 SFDs zu einem Kurs von EUR 11,94 erwerben können. Kurs VW Aktie EUR 58,34 - Basis - EUR 46,40 = SFD EUR 11,94 Der Gesamtpreis für 417 SFDs wäre mit EUR 4.978,98, zuzüglich Bankgebühren und einer Liquidity-Providing-Fee, dem Preis der Aktien sehr nahe gekommen. Durch den Erwerb von SFDs wurde das eingesetzte Kapital also nahezu verfünffacht. Statt 85 Aktien wurden über SFDs indirekt 417 Aktien gekauft, so entstanden durch den implizierten Hebel fünfmal höhere Gewinnchancen. In der Endabrechnung wurde es deutlich: Kurz vor Ende des Handelstages hatte sich die Erwartung erfüllt. Die VW-Aktie stieg auf EUR 59,30 zu EUR 59,35. Bei der Investition in Originalaktien hätte der Kunde einen Verkauferlös von EUR 5040,50 und somit einen Gewinn von EUR 81,60, abzüglich Bank- und Börsengebühren, verbuchen können. Hätte er seine Tradingstrategie allerdings mit den zusätzlichen Chancen von SFDs umgesetzt, hätte er sich am Ende über einen Verkaufserlös von EUR 5379,30 freuen können. Kurs VW Aktie EUR 59,30 - Basis - EUR 46,40 = SFD EUR 12,90 Der Gewinn läge in diesem Fall bei EUR 400,32 statt EUR 81,60, abzüglich Bankgebühren und Liquidity-Providing-Fee: also auch fast fünfmal so hoch.

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