Optionsscheine bei der DAB bank
Was können Sie von den griechischen Kennzahlen Delta, Vega und Gamma ablesen?
Das Delta ist eine Kennziffer, die angibt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Einheit ändert und alle übrigen Einflussfaktoren konstant bleiben. Der Wertebereich des Deltas liegt für Call-Optionsscheine zwischen 0 und +1, für Put-Optionsscheine zwischen 0 und -1.
Das Vega ist eine Kennziffer, die angibt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich die Schwankungsbreite (Volatilität) des Basiswerts um 1 Prozentpunkt ändert.
Das Gamma gibt die absolute Veränderung des Delta-Faktors an, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Einheit ändert. Das höchste Gamma erreicht ein Optionsschein, wenn er am Geld notiert. Dann ist seine Sensitivität in Bezug auf den Basiswert am höchsten.
Worin liegt der Vorteil zwischen einem direkten Aktienkauf und dem Erwerb eines Optionsscheins?
Die Frage nach dem Direkteinstieg in die Aktie liegt, wenn Sie steigende Aktienkurse erwarten, nah. Doch was passiert, wenn die Aktienkurse fallen? Mit dem Kauf einer Aktie sind Sie dann unter Umständen schlechter beraten. Mit einer Put-Option hingegen haben Sie die Möglichkeit, auch auf fallenden Kurse spekulieren. In beiden Fällen gilt: Sie können mit einem geringeren Kapitaleinsatz an der Kursentwicklung des Basiswertes partizipieren. Denn die Mindestanlage beträgt nur i.d.R. 1 Optionsschein. Ein Optionsschein auf SAP mit einem Bezugsverhältnis von 0,01 kostet beispielsweise 2,50 Euro, wohingegen Sie beim Kauf einer SAP-Vorzugsaktie 250 Euro investieren müssten.
Der Charme von Optionsscheinen liegt zudem im berühmten Hebeleffekt (Gearing): Mit einem Optionsschein erzielen Sie einen viel höheren prozentualen Gewinn als unmittelbar mit der Aktie.
Ein Beispiel zeigt den Unterschied:
- Aktie steigt von 105 Euro auf 150 Euro => Gewinn 45 Euro bzw. 43%
- Optionsschein steigt von 2,50 Euro auf 6,05 Euro => Gewinn 3,55 Euro bzw. 142%
Warum Börsenumsätze bei Optionsscheinen im Gegensatz zu Aktien kein Qualitätskriterium sind.
Im Aktienhandel an der Börse müssen sich immer zur selben Zeit Käufer und Verkäufer finden, die zum gleichen Preis handeln wollen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aktienorder auf die entsprechende Nachfrage oder auf das entsprechende Angebot trifft, an der Börse mit dem größten Umsatz auch am höchsten.
Bei Optionsscheinen ist dies jedoch so nicht der Fall. Der Emittent tritt bei allen vom ihm emittierten Optionsscheinen ständig als Käufer oder Verkäufer auf. Dies ist deshalb möglich, weil Optionsscheinpreise im Gegensatz zu Aktienkursen nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, sondern durch eine mathematische Formel, die auf dem aktuellen Kurs der zugrundeliegenden Aktie (dem "Underlying") basiert, berechnet werden. Der Emittent kann dadurch jederzeit den Wert Ihres Optionsscheins bestimmen und damit An- und Verkaufskurs festlegen - unabhängig davon, ob gerade tatsächlich jemand handeln will oder nicht.
Was drückt die Kennziffer Theta aus?
Bei der Geldanlage in Optionsscheinen läuft die Zeit gegen den Anleger. Optionsscheine können nämlich auch dann an Wert verlieren, wenn sich der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts nicht ändert. Aufgrund der kontinuierlich sinkenden Restlaufzeit der Option sinkt der Wert je weiter die Zeit fortschreitet, auch wenn der Kurs des Basiswerts stabil bleibt. Entscheidend für den Käufer von Optionsscheinen ist, dass der Zeitwertverlust des Optionsscheins durch den Kursanstieg des Basiswerts ausgeglichen, wenn nicht gar überkompensiert werden kann. Das Theta gibt an, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins rein rechnerisch vermindert, wenn sich die Restlaufzeit um einen Monat verringert. Hat z. B. ein Optionsschein ein Theta von 10%, müsste der Optionsschein rein rechnerisch jeden Monat um 10% an Wert verlieren, selbst wenn die anderen Einflussfaktoren wie Kurs des Basiswerts, Dividende, Zinssatz oder Volatilität konstant bleiben. Besonders bei Optionsscheinen mit geringer Restlaufzeit kommt es gegen Ende der Laufzeit deshalb zu einem starken Kursverfall, da der Optionsschein am Ende der Laufzeit nur noch aus dem inneren Wert besteht.
Was ist ein Optionsschein und was ist der Unterschied zwischen einem Call- und einem Put-Optionsschein?
Optionsscheine, auch Warrants genannt, sind börsenfähige Wertpapiere, die Optionen (bestimmte Rechte) verbriefen. Der Käufer eines Optionsscheinkontraktes (auch Optionsgeschäft) erwirbt gegen Zahlung der Optionsprämie das Recht, nicht aber die Verpflichtung, eine bestimmte Menge (Kontraktgröße) eines bestimmten Gutes (Basiswert) an oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (Verfalltermin) zu einem im Voraus festgelegten Preis (Basispreis) zu kaufen (Kaufoption, Call) bzw. zu verkaufen (Verkaufsoption, Put).
Was drückt der Hebel (Gearing) aus?
Der Hebel ist der Quotient aus dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Optionsscheinpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Er drückt lediglich aus, wie viele Optionsscheine erworben werden können, bei gleichem Kapitaleinsatz wie für den Kauf einer Einheit des Basiswerts.
Was ist der Unterschied zwischen cash settlement und physical settlement?
- physical settlement:
Bei der Ausübung dieser Optionsscheine erhalten Sie den Basiswert - also die Aktie. - cash settlement:
Bei der Ausübung solcher Optionsscheine erfolgt ein Barausgleich, da hier ein Basiswert (Aktie) nicht lieferbar ist.
Was versteht man unter den Begriffen "aus dem Geld", "im Geld", "am Geld"?
Die Begriffe "in", "am" und "aus dem Geld" machen deutlich, in welchem Verhältnis sich der Basispreis des Optionsscheins zum aktuellen Aktienkurs befindet.
| Aktueller Aktienkurs = Basispreis | Aktueller Aktienkurs > Basispreis | Aktueller Aktienkurs < Basispreis | |
|---|---|---|---|
| Call | Am Geld | Im Geld | Aus dem Geld |
| Put | Am Geld | Aus dem Geld | Im Geld |
Die Bezeichnung "in", "an" und "aus dem Geld" gibt zusätzlich auch Auskunft über den inneren Wert eines Optionsscheins, da sich der innere Wert immer aus der positiven Differenz zwischen aktuellem Aktienkurs und Basispreis errechnet. Optionsscheine, die aus dem Geld liegen, haben stets einen inneren Wert von Null. Im Falle einer Ausübung würden Sie nichts erhalten. Optionsscheine, die am Geld notieren, haben einen inneren Wert von Null bzw. einen minimalen Wert. Bei einem im Geld notierenden Optionsschein ist der innere Wert größer als 0. Bei einer Ausübung erhielten Sie den positiven inneren Wert.
Was ist der Unterschied zwischen historischer und impliziter Volatilität?
Die Volatilität ist ein Maß für die Schwankungsbreite eines Basiswertes innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Man unterscheidet zwischen historischer und impliziter Volatilität.
Die historische Volatilität ist eine auf Basis der historischen Höchst- und Tiefstkurse entwickelte Schwankungsbreite, die mathematisch aus der Quadratwurzel der Varianz ermittelt werden kann. Sie bietet ein Richtmaß für die vergangene Entwicklung eines Basiswertes, hat aber keinerlei Einfluss auf den Optionspreis.
Die implizite Volatilität ist im Gegensatz dazu, die vom Markt erwartete, zukünftige Schwankungsbreite des Basiswerts. Sie ist die Grundlage für die Bewertung des Zeitwerts innerhalb eines Optionsscheins und hat deshalb auch entscheidenden Einfluss auf den Preis.
Die Volatilität eines Optionsscheins ändert sich fortlaufend, wenn sich die Märkte bewegen. Kommt Phantasie in einen Basiswert, sind die Marktteilnehmer häufig der Meinung, dass die Aktie zukünftig viel stärker als in der Vergangenheit schwankt. Die Volatilität steigt und damit der Zeitwert, also der Preis des Optionsscheins, selbst wenn die Aktie zunächst stagniert. Kehrt dagegen Ruhe am Markt ein, müssen Sie mit sinkenden Volatilitäten rechnen.
Warum jeder Optionsschein zwei Preise hat.
Emittenten stellen größtenteils börsentäglich so genannte Ankaufskurse, zu denen sie ihre Optionsscheine zurückkaufen, und Verkaufskurse, zu denen sie ihre Optionsscheine verkaufen.
Der Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis nennt sich auch Geld-Brief-Spanne oder auf Englisch "Spread". Aktive Anleger, die häufig handeln, sollten daher Optionsscheine mit einem engeren Spread bevorzugen.
Bsp. Sie wollen Optionsscheine von Goldman Sachs kaufen / Sie wollen Optionsscheine an Goldman Sachs verkaufen
- ... dann zahlen Sie den Briefkurs / dann erhalten Sie den Geldkurs,
- ... das ist der höhere der beiden Kurse / das ist der niedrigere der beiden Kurse,
- ... er wird auch Verkaufskurs, Brief-, Offer- oder Ask-Kurs genannt / er wird auch Ankaufskurs, Geld- oder Bid-Kurs genannt.
Welche Einflussfaktoren bestimmen den Preis eines Optionsscheins?
Der Preis eines Optionsscheins wird von folgenden sechs Größen bestimmt: Volatilität, Basispreis, Kurs des Basiswertes, Fälligkeit, erw. Dividenden und das Zinsniveau.
Wie können Gewinne realisiert werden?
Durch den Verkauf des Optionsscheins an der Börse oder auch außerbörslich. Ihr Gewinn ist dann die Differenz zwischen dem Einstands- und Veräußerungspreis abzüglich der Transaktionskosten. Die zweite Möglichkeit der Gewinnrealisierung ist die Ausübung des Optionsrechtes gegenüber dem Emittenten. Allerdings sollte Sie niemals vergessen, dass bei der Ausübung der im Optionsscheinpreis ebenfalls enthaltene Zeitwert entfällt. Aus diesem Grunde liegt der Gewinn bei der Ausübung des Optionsscheins i.d.R. immer unter dem Gewinn, der erzielt werden könnte, wenn man den Optionsschein verkauft hätte. In diesem Zusammenhang wird häufig der Unterschied zwischen europäischer und amerikanischer Option diskutiert. Für die Ausübung, d.h. Ihr Recht gegenüber dem Emittenten geltend zu machen, ist der Ausübungstyp europäisch oder amerikanisch von Bedeutung. Dabei können Sie im Fall der amerikanischen Option jederzeit Ihr Recht ausüben, im Fall der europäischen Option nur bei Fälligkeit. Für den Verkauf während der Laufzeit ist diese Unterscheidung gänzlich irrelevant.
Risiko - Was kann ich mit Optionsscheinen verlieren?
Optionsscheine weisen als sog. Finanztermingeschäfte spezifische Chancen und Risiken auf. Im Extremfall ist ein Totalverlust der eingesetzten Optionsprämie nicht ausgeschlossen, wenn sich die Märkte in die falsche Richtung entwickeln und Sie den Optionsschein nicht rechtzeitig veräußern. Der Gesetzgeber hat deshalb in § 37d des Wertpapierhandelsgesetzes festgelegt, dass solche Geschäfte nur von Verbrauchern getätigt werden dürfen, die zuvor schriftlich über die Risiken von Finanztermingeschäften unterrichten worden sind. Die Unterrichtungsschrift "Risiken bei Finanztermingeschäften" enthält die notwendigen Informationen. Erst nach Erhalt der von Ihnen unterzeichneten Unterrichtungsschrift können wir Ihnen die Möglichkeit, derartige Geschäfte abzuschließen, einräumen. Sie sollten dies nicht als Formalität betrachten, sondern als Chance nutzen, sich nochmals eingehend mit dem Finanztermingeschäft auseinanderzusetzen.
Warum es bei Optionsscheinen keinen "Mengenrabatt" gibt.
Wenn Sie besonders viele Optionsscheine auf einmal kaufen oder verkaufen wollen, werden Sie feststellen, dass der Ihnen gegebene Preis von der Kursindikation im Internet oder Videotext abweichen kann. Dies liegt daran, dass sich der Emittent bei jedem Optionsscheingeschäft absichern will, indem er eine berechnete Anzahl von Aktien kauft bzw. verkauft. Wenn Sie jetzt besonders viele Optionsscheine auf einmal kaufen oder verkaufen wollen, muss der Händler auch eine entsprechend grosse Anzahl von Aktien kaufen oder verkaufen, was sich negativ auf den zuletzt gehandelten Preis auswirken könnte.
Beispiel:
Sie wollen 100.000 Siemens-Call-Optionsscheine kaufen, sodass der Händler (bei einem Bezugsverhältnis von 100:1) 1.000 Aktien zur Absicherung kaufen muss.
Der letzte festgestellte Kurs bei Siemens war 50 Euro. Ein aktueller Blick ins XETRA-Orderbuch zeigt, wie viele Aktien in diesem Moment zu einem bestimmten Preis (Bid oder Offer Price) zu kaufen (Offer Volume) oder zu verkaufen (Bid Volume) sind.
| Bid Volume | Bid Price | Offer Price | Offer Volume |
|---|---|---|---|
| 100 | 49,95 | 50,00 | 100 |
| 50 | 49,94 | 50,05 | 50 |
| 250 | 49,92 | 50,10 | 300 |
| 300 | 49,90 | 50,12 | 450 |
| 200 | 49,86 | 50,20 | 100 |
D.h. obwohl unser Händler 100 Siemens-Aktien zu 50 Euro kaufen könnte, muss er für 1.000 Aktien im Schnitt 50,11 Euro pro Aktie bezahlen.
Diesen Preisaufschlag von 0,2% wird er daher u.U. durch einen höheren Brief- oder Offer-Kurs für Ihren Optionsschein an Sie weitergeben. Eine solche Entscheidung ist daher keine Willkür, sondern basiert auf der aktuellen Orderlage in der dem Optionsschein zugrunde liegenden Aktie.
Da Aktien zu unterschiedlichen Tageszeiten verschieden hohe Umsätze aufweisen, kann es also sein, dass Sie morgens um 10 Uhr noch problemlos 100.000 Siemens-Call-Optionsscheine handeln können, während Sie um 19 Uhr eine deutlich höhere Geld- und Brief-Spanne gestellt bekommen. In diesem Fall ist die Ursache die deutlich geringere Liquidität der Siemens-Aktie um 19 Uhr im Vergleich zu 10 Uhr morgens.
Was ist ein Market-Maker?
Für die erfolgreiche Anlage in Optionsscheinen ist außer einer fairen Bewertung auch die Qualität der Market-Maker von entscheidender Bedeutung. Der Market-Maker sorgt während der gesamten Laufzeit der Optionsscheine für einen liquiden Markt und stellt verbindliche An- und Verkaufskurse. Im Regelfall tritt er auch als Kontrahent ein, wenn Sie im börslichen Handel Ihre Optionsscheine veräußern möchten. Nur in den seltensten Fällen treffen an der Börse die Optionsscheinorders zweier Privatanleger aufeinander. Ebenso wichtig ist auch bei jeder Emission ein liquider außerbörslicher Sekundärmarkt (s. DAB Sekunden-Handel). Liquidität ist also nicht nur mit dem Börsenumsatz gleichzusetzen, sondern wird von den Emittenten börslich und außerbörslich gepflegt. Die dabei gestellten Preise werden minütlich an das aktuelle Marktumfeld auf Basis optionspreistheoretischer Berechnungen angepasst, sodass Sie zu jeder Zeit einen aktuellen Preis erhalten.
Welche Optionsscheine sind über Ihre DAB bank handelbar?
Die DAB bank bietet Ihnen nahezu alle an den Deutschen Börsen notierten Optionsscheine an und darüber hinaus können Sie einen Großteil auch über den DAB Sekunden-Handel ordern.
Was ist ein Spread? Was Sie beim Vergleich des Spreads beachten müssen.
Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Geld- und Briefkurs (daher Geld-Brief-Spanne genannt). Dieser Unterschied wird in Euro - Cent pro Optionsschein ausgedrückt. Um den Spread von verschiedenen Optionsscheinen vergleichen zu können, benötigen Sie zusätzlich noch die Angabe des Spreads pro Einheit des Underlyings (Basiswertes). Diese Angabe entnehmen Sie der Ratio. Die Ratio legt fest, auf wie viele Einheiten des Underlyings sich ein Optionsschein bezieht.
Beispiel:
Zwei Siemens-Call-Optionsscheine Call A Call B
Ratio 0,1, Ratio 0,01
10 Optionsscheine beziehen sich auf 1 Aktie, 100 Optionsscheine beziehen sich auf 1 Aktie
Spread pro Optionsschein: 0,02 EUR, Spread pro Optionsschein: 0,01 EUR
Spread pro Aktie: 0,20 EUR, Spread pro Aktie: 1,00 EUR
Was bedeutet der Spread, vor allem im Zusammenhang mit dem Bezugsverhältnis?
Wenn Sie Optionsscheine außerbörslich handeln möchten, stellt Ihnen der Emittent stets zwei Kurse. Einen Briefkurs, zu dem er bereit ist, die Papiere an Sie zu verkaufen und einen Geldkurs, zu dem er bereit ist, die Papiere wieder zurückzunehmen. Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen wird in der Finanzsprache als Geld-Brief-Spanne oder schlicht als "Spread" bezeichnet. Dieser Spread ist umso kleiner, je höher das Bezugsverhältnis ist. Deshalb sollten Sie für einen direkten Vergleich unterschiedlicher Optionsscheine stets den Spread auf ein Bezugsverhältnis von 1:1 umrechnen.
Wer legt Optionsscheine auf?
Aktiengesellschaften, die Optionsscheine begeben, emittieren diese auf eigene Aktien und sind in der Regel an Wandelanleihen gebunden. Man nennt diese Optionsscheine auch Equity Warrants. Bei der Ausübung werden junge Aktien geliefert. Dadurch kommt es zu einer Verwässerung des bestehenden Kapitals.
Den erheblich größeren Teil des Angebotes begeben Emissionshäuser, meistens Banken, z.T. auch Makler, als sog. Covered Warrants. Der Emittent sichert sich dabei durch Gegengeschäfte an den Börsen ab (Hedging). Es kommt zu keiner Verwässerung des Kapitals.
Was bedeutet eine lange, was eine kurze Laufzeit?
Eine lange Laufzeit bedeutet normalerweise einen großen Zeitwert, eine verhaltene Reaktion auf Veränderungen des Basiswerts und i.d.R. geringe Volatilitäten. Optionsscheine mit langen Laufzeiten eignen sich für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und bieten Einsteigern ein wenig mehr Sicherheit, für den Fall, dass sich die Kurse kurzfristig nicht nach den Erwartungen entwickeln.
Bei einer kurzen Laufzeit dominiert der innere Wert den Optionspreis. Er reagiert stärker auf Veränderungen des Basiswerts als ein Langläufer. Da kurz laufende Optionsscheine nur noch einen geringen Anteil an Zeitwert im Optionspreis besitzen, sind sie wesentlich günstiger als lang laufende Papiere, allerdings müssen sich die Erwartungen des Anlegers in Bezug auf die Kursentwicklung auch wesentlich schneller erfüllen.
Was kostet eine Order bei der DAB bank?
Sie profitieren vom Preisvorteil, den Ihnen die DAB bank als Direktanbieter zur Verfügung stellt. So zahlen Sie keine zusätzlichen Gebühren für die erste Einrichtung von stopp-buy- und stopp-loss-Orders. Nähere Informationen zu den Transaktionspreisen finden Sie hier. Ganz besonders günstig sind unsere star partners-Optionsscheine, die Sie online im DAB Sekunden-Handel zu nur EUR 6,95 Flat fee ordern.
Wie kann ich mehr über einzelne Optionsscheine erfahren?
Sie suchen nach einzelnen Optionsscheinen (Basiswerten), möchten sich die Chancen eines einzelnen Scheines vorher genau berechnen (Optionsschein-Rechner) oder vor dem Kauf Ihre eigene, kleine Analyse durchführen? Mit dem DAB Optionsschein-Investor steht Ihnen ein umfangreiches Angebot an Informationen und Analysen zur Verfügung. Leicht verständlich und sehr übersichtlich finden Sie alles, was Sie für eine individuelle und selbständige Investition in Optionsscheinen benötigen.
Kann jeder bei der DAB bank Optionsscheine kaufen?
Inhaber von Einzel - und Order-Konten sowie deren Bevollmächtigte dürfen dann Optionsscheine handeln, wenn sie über die erhöhten Risiken, die mit diesen Wertpapieren einhergehen, informiert wurden. Zu diesem Zweck benötigen wir von Ihnen die schriftliche Erklärung, dass Sie über die Risiken von Finanztermingeschäften informiert wurden. Das dafür entsprechende Formular finden Sie hier. Bitte senden Sie uns die ausgefüllte und unterschriebene Erklärung mit aktuellem Datum zurück an: DAB bank AG , Konto-Service, Postfach 20 06 53, 80006 München.
Kann ich einen Optionsschein bei der DAB bank auch online ausüben?
Die Ausübung eines Optionsscheins per PC ist derzeit nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass die Order für eine taggleiche Ausübung telefonisch (aus Deutschland: 0 18 02/25 45 05 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz im Ausland: 00 49 89/88 95 91 50) bis 9:00 Uhr, am letzten Handelstag bis 8:00 Uhr, aufgegeben werden muss.
